Meine Ausbildung zum Fachinformatiker bei ticket i/O

31.3.2022

Heute stellen wir dir einen weiteren Azubi in unserem Unternehmen vor. Dieses Mal aus dem Fachbereich IT. Michele ist seit Sommer letzten Jahres bei uns und absolviert eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. In diesem Beitrag erzählt er dir alles Wissenswerte zum Thema Bewerbung, Projekte und sein Arbeitsumfeld. Seit 2016 sind wir ein IHK Ausbildungsbetrieb und bilden jedes Jahr Azubis verschiedener Fachrichtungen aus. Den Beitrag unseres Azubis Philip (Kaufmann im E-Commerce) findest du hier.

Vorstellung

Mein Name ist Michele, ich bin 25 Jahre alt und habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Das Programmieren habe ich mir weitestgehend selbst beigebracht. Für die Ausbildung bei ticket i/O habe ich mich entschieden, da mir das Produkt sehr gefällt und ich mehr Praxiserfahrung sowie fundiertes Wissen im IT-Bereich aufbauen möchte. Seit Juni 2021 bin ich nun dabei und fester Bestandteil des Teams. Ich bin von der Idee überzeugt, unseren Veranstalter*innen das bestmögliche Software-Produkt zu bieten, welches einerseits viele Funktionen und Features bietet, andererseits natürlich möglichst benutzerfreundlich sein muss. Außerdem ist das Veranstaltungssegment eine spannende und lebendige Branche, da jedes Event anders ist und die entsprechenden Anforderungen sehr individuell sein können.

Die Bewerbung

Nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, bekam ich sehr zügig eine Rückmeldung. Das erste Gespräch hatte ich mit Friede aus der HR-Abteilung. Sie hat mir das Unternehmen vorgestellt und wir haben uns zu den Details der Stellenausschreibung ausgetauscht.

Damit hatte ich die erste Hürde gemeistert. Kurz darauf erhielt ich eine positive Rückmeldung mit einer Einladung zu einem zweiten Gespräch. An dieser Runde nahm auch der IT-Leiter Christian teil, welcher mir tiefere Einblicke in die Arbeit der Abteilung sowie erste mögliche Projekte aufzeigte. Kurz darauf erhielt ich die finale Zusage und habe mich natürlich riesig gefreut. Ich habe meine Chance direkt ergriffen, den Vertrag unterzeichnet und vor dem anstehendem Ausbildungsstart ein einmonatiges Praktikum absolviert.

Für zukünftige IT-Bewerber*innen habe ich einen Tipp: Es ist von Vorteil, wenn man bereits ein kleines Projekt, welches den Tech-Stack von ticket i/O aufgreift, auf GitHub veröffentlicht. Als Azubi sollte man bestenfalls schon ein wenig Vorwissen zu gewissen IT-Themen besitzen. Zwingend erforderlich ist dies jedoch nicht, wichtig ist auf jeden Fall, dass das Zwischenmenschliche stimmt und man ins Team passt.

Die Ausbildung

Meine erste Station während der Ausbildung war der Customer Support. Dort habe ich eine Woche lang hospitiert, einen Einblick in das Mandanten-Backend erhalten und die Kommunikation mit den Ticketkäufer*innen kennengelernt. Die Kolleg*innen dort kümmern sich um alle Belange rund um unserer Endkund*innen. Dazu zählen z.B. Umbuchungen, Stornierungen oder allgemeine Fragen zum Event. Dabei findet die Kommunikation direkt per Telefon, E-Mail oder Social Media statt.

Danach ging es in die IT-Abteilung. Durch ein Solo-Projekt nähert man sich den Bestandteilen von ticket.io an. In diesem Projekt erstellte ich mithilfe von React eine Webapp, die einer “ToDo-Liste” ähnelt, in welcher ich ein kontinuierliches Feedback erhalte. React ist eine JavaScript Library, um User Interfaces zu kreieren. Es ist somit das “Gesicht” von ticket.io, also das, was unsere Kunden am Ende auf ihrem Bildschirm sehen. Außerdem arbeite ich inzwischen mit NodeJS, einer Laufzeitumgebung, mit der es u.a. möglich ist, Daten zu lesen und schreiben sowie Daten aus Netzwerken zu exportieren. Auch mit dem Framework Express arbeite ich inzwischen. Dies stellt Funktionen bereit, um serverseitig Webanwendungen bauen zu können.

Die “ToDo-Liste” sollte die Möglichkeit haben, die einzelnen ToDo’s permanent zu speichern. Um das zu erreichen, musste ich mit meiner Datenbank kommunizieren. Dies habe ich mit einer API (Application Programm Interface) umgesetzt. Eine API ist eine Schnittstelle, die Programme ungebunden miteinander kommunizieren lässt. Mithilfe von ExpressJS habe ich also eine API implementiert, die meine ToDo’s von meiner React-App in einer Datenbank speichert. Grundsätzlich ist es sehr hilfreich, größere Probleme selbstständig in kleinere aufzuteilen und diese dann strukturiert abzuarbeiten. Bei Fragen oder Problemen kann ich jederzeit auf meine Kolleg*innen zugehen, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zu meinen weiteren Aufgaben gehört die Erstellung von Präsentationen. Oftmals behandeln diese Frontend-Themen, wie z.B. verschiedene Frameworks, Libraries und die Architektur einer Anwendung. Die Präsentationen werden abwechselnd von verschiedenen Teammitgliedern gehalten, um das Wissen mit allen zu teilen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          

Zweimal im Monat tauschen wir uns mit Friede in Azubi-Meetings zu allgemeinen Themen rund um die Ausbildung sowie die Berufsschule aus. Bei Fragen oder Problemen können wir uns jederzeit an sie wenden. 1-2 mal im Jahr findet außerdem ein Feedbackgespräch statt, bei dem auch der jeweilige Abteilungsleiter teilnimmt. Hier werden u.a. die Ausbildungssituation besprochen, Entwicklungsperspektiven aufgezeigt und weitere Ziele vereinbart.

Erstes Team Projekt

Mein erstes Team Projekt war die Frontend Umstellung von Semantic auf Material UI. Das Team hatte im Vorfeld entschieden, eine Component Library auf Basis von Material UI zu erstellen. Dabei handelt es sich um eine Library, die einem die Möglichkeit gibt, vorgefertigte User Interface Elemente einzusetzen oder selbst zu erstellen. In unserem Fall haben wir eine eigene UI angefertigt, welche das ticket.io Design aufgreift. Um das Projekt teamintern zu koordinieren, haben wir die Anwendung GitHub genutzt. Die intensive Kommunikation mit direktem Feedback hierfür war maßgebend für den Erfolg des Projekts. Die Arbeitsorganisation setzen wir in der Regel nach der Scrum Methode um. Scrum ist eine agile Methodik im Bereich Projektmanagement, welche flexibel auf diverse Projekte angewendet werden kann. Die Planung, Nachverfolgung und Verwaltung erfolgt mit der Software Jira.  

Berufsschule

Die Berufsschule ähnelt ein wenig der von meinem Azubi-Kollegen Philip. Auch ich habe im ersten Ausbildungsjahr zwei Tage in der Woche Schule. Während ich bei ticket i/O hauptsächlich praktisch arbeite, bekommen wir in der Schule die theoretischen Grundlagen in Fächern wie Entwicklung vernetzter Prozesse, Softwaretechnologie und Datenmanagement, Internet-Recht sowie Gestaltung von IT-Dienstleistungen vermittelt. Die Fächer werden oftmals in Form von Lernfeldern gegliedert. Hier wird versucht eine Situation abzubilden, die dem Berufsalltag ähneln könnte, um sich der besten Lösung zu nähern.

Das Team

Das Team ist sehr herzlich, ich habe mich von Tag eins sehr aufgenommen und wohl gefühlt. Bei internen Team-Events bekommt man selbst als Smalltalk-Muffel die Chance auf den ungezwungenen Austausch mit den Kollegen. Die Atmosphäre ist locker und freundschaftlich. Innerhalb der IT Abteilung sind wir sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien und deren Einsatz für ticket.io. Als Azubi sollte man deshalb, neben einer hohen Lernbereitschaft, eine gewisse Neugier und Problem-Solving Mentalität mitbringen.

Fazit

Mit dem bisherigen Ausbildungsverlauf bin ich sehr zufrieden. Den Mix aus Berufsschultagen und Präsenzzeit im Büro finde ich optimal, um Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen. Gleichzeitig finde ich es extrem spannend, mich in einem innovativen Unternehmensumfeld zu entwickeln und Teil des Wachstums zu sein. Jeder, der Lust auf ein spannendes und agiles Umfeld mit modernsten Technologien hat, sollte in Erwägung ziehen sich bei ticket i/O zu bewerben.

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